YAG-Laser (Laser des Nachstars und grünen Stars)

Nachstarlaser

Oft kommt es nach einer Grauen-Star-Operation zu einer Trübung der Linsenkapsel, in welche die Kunstlinse eingesetzt worden ist. Diese Eintrübung nennt man Nachstar. Führt dies zur Sehverschlechterung, wird eine 3-5 mm große Öffnung mittels eines YAG-Lasergerätes in die Linsenhülle eingeschnitten und damit die optische Achse von der Trübung wieder befreit.

Die Behandlung wird sogleich in der Sprechstunde durchgeführt und die Patienten können bald wieder klar und scharf sehen. Dazu wird zunächst die Pupille mit Augentropfen erweitert.

An der Spaltlampe wird mit Einsatz eines Kontaktglases der Laserstrahl auf die getrübte Linsenkapsel gelenkt. Mit meist wenigen Impulsen zerreißt die Linsenkapsel. Danach müssen noch für kurze Zeit drucksenkende und antientzündliche Augentropfen verabreicht werden.

Ebenfalls mit Hilfe des YAG-Lasers wird im Falle eines akuten Augendruckanstieges an der Iris-Wurzel eine kleine Öffnung eingebrannt, welche einen Umgehungskreislauf für die Augeninnen-Flüssigkeit bietet. Damit können drohende Augendrucksteigerungen bei bestimmten Glaukomformen (Winkelblock-Glaukome) verhindert werden.

Netzhautlaser


1. Netzhautriss




Netzhautriss

Kommt es im Rahmen einer Glaskörperabhebung zu einer Rissbildung der Netzhaut, muss dieser Netzhautriss mittels eines Argonlasergeräts abgeriegelt werden. Ansonsten besteht die Gefahr einer Netzhautablösung.

2. Gefässneubildungen




Gefässneubildungen

Ein wichtiges Anwendungsgebiet des Netzhautlasers ist die Behandlung von krankhaften Gefässneubildungen der Netzhaut. Diese entstehen als Folge einer schlechten Durchblutung der Netzhaut bei Zuckerkrankheit oder bei Gefässverschlüssen, beispielsweise einer Augenthrombose. Ziel der Behandlung ist die Verödung von ungenügend durchbluteten Netzhautarealen, welche die unerwünschten Gefässe hervorrufen können.

Vor der eigentlichen Behandlung wird die Pupille des betroffenen Auges mit Tropfen erweitert und die Hornhaut unempfindlich gemacht. Danach wird mittels eines aufgesetzten Kontaktglas ein als rotes Licht sichtbaren Zielstrahl exakt an den Behandlungsort gerichtet, wo der einwirkende grüne Laserstrahl einen Brennfleck setzt. An dieser Stelle wird durch die natürliche Wundheilung nach einigen Tagen der gewünschte Effekt einer Narbe entstehen.

CO2-Laser


Soweit möglich, führen wir Lidoperationen mit dem CO2-Lasergerät durch. Dabei übernimmt ein gezielter Laserstrahl die Funktion der chirurgischen Klinge oder Schere. Vorteile sind weniger Blutungen und eine präzise und schonende Schittführung, was zu einer schönen Wundheilung führt. Anwendungsgebiete sind insbesondere Schlupflidoperationen und Entfernung gutartiger Tumore oder Warzen und gelbliche Fetteinlagerungen ums Auge (Xanthelasmen).